Die Raucherentwöhnung stellt für jeden Menschen eine individuelle Herausforderung dar. Gelingt es dem einen die letzte Zigarette wegzuwerfen und fortan rauchfrei zu sein, so kann dies für den anderen ein schier unendlich langer und anstrengender Weg sein. Denn Rauchen ist Sucht – und jede Sucht bringt nach Einstellung des Konsums, Verzicht und Entzugserscheinungen mit sich.
Es gibt unterschiedliche Wege rauchfrei zu werden, aber lediglich die Methodik der Hypnose erlangt bei wissenschaftlichen Studien eine Erfolgsquote von über 80 Prozent. Der Griff zur Zigarette erfolgt meistens aufgrund von Gewohnheit oder dem damit verbundenen Auftreten einer Ersatzbefriedigung, die ohne den Konsum nicht da wäre. Somit wird der Körper mit dem Genuss für kurze Zeit zufriedengestellt und positive Emotionen werden ausgelöst. Ist die Zigarette aber erloschen, lässt es nicht lange auf sich warten, bis der Körper erneut nach einem derartigen, positiven Gefühl verlangt.
Unsere Gewohnheiten sind alle tief in unserem Unterbewusstsein verankert. Typische Situationen und Gründe für den Konsum von Zigaretten, wie die Begleitung zum Kaffee, der damit verbundene Austausch mit Arbeitskollegen oder die Veredelung von Alltagsmomenten, wie das Ausgehen am Abend, hindern uns daran, den Willen zu entwickeln, gänzlich auf das Rauchen zu verzichten.
Selbst wenn der körperliche Entzug von Nikotin meistens in 3-4 Tagen überstanden ist, so sind es genau diese positiven Assoziationen im Unterbewusstsein, die den Griff zur Zigarette wieder unausweichlich machen.
Genau hier setzt die Methodik der Hypnose an. Es wird den einprogrammierten Mustern auf den Grund gegangen und mittels neuer Ankersetzungen eine Beeinflussung herbeigeführt. So gelingt es schlicht und ergreifend diesen Kontext zwischen Alltagssituationen und dem damit verbundenen Verlangen nach Zigarettenkonsum zu unterbinden.